Um das zu ermöglichen, gibt es verschiedenste Programme und Hersteller:
1. Microsoft Virtual PC: Für jeden Windows 7 Professional, Enterprise und Ultimate Nutzer gibt es die Möglichkeit, Windows XP über ein kostenloses Microsoft Update als virtuelle Maschine nachzurüsten und zu integrieren. Das funktioniert zwar ganz gut, sollte jedoch nur als Übergangslösung verwendet werden, da häufig Fehler auftreten.
Microsofts "normaler" VirtualPC wird seit 2007 nicht mehr weiterentwickelt und ist nicht mehr empfehlenswert.
2. VMWare ist die wohl bekannteste und verbreitetste Software für Virtualisierung. Zu Recht. Denn es lassen sich so ziemlich alle Betriebssysteme mit umfassenden Einstellungsmöglichkeiten installieren. Zudem ist es recht benutzerfreundlich. Jedoch ist nur der VMWare Player kostenlos. Also eine abgespeckte Variante der VMWare Workstation, welche ab ca. 150€ zu haben ist. Zum Ausprobieren gibt es aber auch davon eine Testversion auf CHIP Online. Den kostenlosen VMWare Player gibt es hier.
Auf dem Bild sieht man mein echtes Betriebssystem, also das Host Betriebssystem.
Im Fenster befindet sich das virtuelle Betriebssystem Windows 7. Zwischen den Systemen lässt sich jederzeit und schnell umschalten.
3. VirtualBox ist eine weitere Virtualisierungssoftware, welche jedoch vollkommen kostenlos ist. VirtualBox bietet ebenfalls sehr viele Funktionen, ist jedoch nicht so einsteigerfreundlich.
Voraussetzungen:
Um eine virtuelle Maschine zum Laufen zu bringen, sollten je nach Betriebssystem genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung gestellt werden. Auf einem aktuellen System wären dafür ca. 4GB RAM oder mehr empfehlenswert. Außerdem sollte die CPU die Virtualisierung unterstützen. Das kann mit diesem kostenlosen Tool überprüft werden. Das Tool muss nicht installiert werden und zeigt an, ob der Prozessor 64bit, Hardware D.E.P und Virtualisierung unterstützt.
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